MARTIN AßMUTH
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Meine Arbeit

 

Nah am Menschen

Als ihr Bürgermeister ist es mir wichtig am Leben im Dorf teilzunehmen. In einer kleinen Gemeinde gilt es selbst mit anzupacken und für die Bürger da zu sein. Ich besuche unsere Bürger gerne an runden Geburtstagen, nehme mir auf der Straße Zeit für ein kurzes Wort und fiebere mit unseren Vereinen z.B. bei Wettkämpfen hautnah mit. Kurzum: Bürgermeister zu sein heißt sich mit Haut und Haaren zu identifizieren. So sind die Hofstetter nicht mehr überrascht wenn der Bürgermeister im Außenbereich Straßen inspiziert, oder im Bach stehend den Brückenuntergrund prüft. Über Beschlussvorlagen und Vorhaben weiß man dann am Besten Bescheid, wenn sie in Eigenregie erstellt wurden. Nah dran zu sein heißt auch die Anliegen seiner Mitmenschen ernst zu nehmen. Klar, nicht immer können und dürfen wir einer Meinung sein.

Gemeinderat - "Gemeinsam unser Dorf gestalten." 

Es ist wichtig zu erkennen, dass wir im Gemeinderat an einem Strang ziehen die gleichen Interessen verfolgen. Der Wille zu gestalten und sich für die Gemeinschaft einsetzen ist für mich als Bürgermeister maßgebend. So muss sich der Gemeinderat auf mein Wort verlassen können - Integrität kann man sich schließlich nicht einfach kaufen. Mir ist ein gutes und vertrauensvolles Miteinander mit dem Gemeinderat sehr wichtig, unabhängig von Fraktion und Parteibuch. Jeder soll und darf sagen, was er denkt und was bewegt. Natürlich gehört hier auch dazu sich konstruktiv die Meinung zu sagen, ohne seinen Gegenüber dabei zu kränken oder zu verletzen. Am Ende des Tages sind Entscheidungen zu treffen, für die der demokratische Grundsatz gilt. Für mich gilt danach zu handeln was das Beste für unser Dorf ist.

Kreistag (seit 2019)




Die Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises Haslach-Zell, haben mich 2019 mit 5.413 Stimmen - dem zweitbesten Stimmenergebnis im Wahlkreis IX - als einen von 625 Kandidaten direkt in den Kreistag gewählt. Damit darf ich der erste Bürgermeister in der Geschichte unseres Dorfes sein, der von den Wählern Mandat und Stimme erhalten hat. Das Wahlergebnis und Ihr Vertrauen macht mich stolz. Gleichzeitig ist dieses Ansporn, mich für das KINZIGTAL einzusetzen.

In der Fraktion bringe ich mich in folgenden Ausschüssen ein:

  • Verwaltungsausschuss
  • Sozialausschuss
  • Jugendhilfeausschuss (Stellvertreter)
  • Kultur- und Bildungsauschuss (Stellvertreter)


Regionalverband Südlicher Oberrhein (seit 2019)




Vom Kreistag wurde ich 2019 in den Regionalverband Südlicher Oberrhein gewählt.  Die Mitglieder werden von den Mandatsträgern der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, dem Ortenaukreis und dem Stadtkreis Freiburg auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Der Regionalverband ist ein "Regionalparlament" und versteht sich als Sprachrohr der Region gegenüber Bund und Land.

Eurodistrikt Straßburg-Ortenau (seit 2019)






Der Eurodistrikt Straßburg-Ortenau ist eine grenzüberschreitende Gebietskörperschaft, d.h. ein kommunaler Zusammenschluss deutscher und französischer Kommunen beiderseits des Rheins. Zum Eurodistrikt zählen die 61 Kommunen der Metropole Straßburg und des Gemeindeverbands Canton D'Erstein sowie die Kommunen des Ortenaukreises. Der Eurodistrikt zählt mehr als 940.000 Einwohner. Der Rat ist das zentrale Entscheidungsorgan. Als stellvertretendes Ratsmitglied darf ich den Ausbau des "kleinen Europas" mit unterstützen.


Meine berufliche Vorerfahrungen, die im Amt als Bürgermeister helfen:

Seit 2004 habe ich mich zunächst kommunalpolitisch engagiert. Als Gemeinderat der Stadt Haslach und als stellvertretender Fraktionssprecher konnte ich früh Verantwortung übernehmen. 15 Berufsjahre mit mehr als 10 Jahren Führungsverantwortung in der Sparkassenorganisation und im genossenschaftlichen Sektor haben meine Überzeugung für eine sorgsame und nachhaltige Finanzpolitik gestärkt. Ich habe nie Wert darauf gelegt, wie groß mein Büro ist oder welcher Titel an meinem Türschild heftet. Gereizt haben mich immer Aufgaben.

2011 wurde ich aus meiner Heimat zu einer der erfolgreichsten Sparkassen in Baden-Württemberg nach Lörrach "abgeworben", Ende 2014 unmittelbar nach dem Gewinn des HR Excellence Awards in Berlin ebenfalls. Von 2016 bis zur Übernahme des Bürgermeisteramts habe ich als Leiter Personal beim Landkreis Lörrach gearbeitet und war dort zuständig für das Personalmanagement der 1.300 Beschäftigten und Beamten. Ich durfte dort - wie in unserem Rathaus - ein tolles Team, bestehend aus bis zu 20 Mitarbeitenden und 75 Auszubildenden, führen. In der Funktion als Leiter des Personalmanagements zählten zu meinem Verantwortungsbereich zum Beispiel die Verwaltungsmodernisierung, die Personal- und Organisationsentwicklung, das Beamten-, Arbeits- und Tarifrecht sowie eine Mitverantwortung für ca. 59 Mio. Euro des Kreishaushalts.

Ich bin es gewohnt mich herausfordernden Situationen zu stellen, beispielsweise wenn ich den Landkreis als Arbeitgeber in besonders schwierigen Fällen gerichtlich vertreten musste. Oder wenn mir von der Verwaltungsspitze sensible Themen anvertraut wurden, so zum Beispiel Veränderungsprozesse im Sozialen Dienst zu begleiten oder den Personalabbau im Flüchtlingsbereich mitarbeiterorientiert zu managen. Als Beamter auf Lebenszeit im Höheren Dienst wäre es ein Leichtes gewesen sich die nächsten Jahre mit "Gewohntem" zu beschäftigen.

Meine Familie, die Lust auf neue Herausforderungen, gepaart mit der Liebe zur Heimat waren schlussendlich entscheidende Gründe von Lörrach zurück in die Region zu ziehen. Wenn es mir um Geld gegangen wäre, so hätte es deutlich "lukrativere" Angebote gegeben. Wir sind aus Überzeugung und wegen der Menschen wieder hier. 

Als Bürgermeister lerne ich jeden Tag dazu und es wird auch künftig berufliche Situationen geben, die trotz fundierter fachlicher Ausbildung, neu für mich sein werden. Wichtig ist, wie wir als Team und ich als Kollege damit umgehen.